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kultur plus - Gothaer Förderpreis für kulturelle
Bildung 2001:
Erster Preis für das Jugendamt Treptow-Köpenick
und Park-Center Treptow
Der 1. Preis
im Wettbewerb um den "kultur plus - Gothaer Förderpreis
für kulturelle Bildung" 2001 geht nach Berlin. Gewinner
sind das Jugendamt Treptow-Köpenick und die Werbegemeinschaft
des Park-Centers Treptow. Peter Haupt, Staatssekretär
im Bundesjugendministerium, verlieh am 11. Dezember 2001 in
Bonn die Urkunden im Auftrag der Schirmherrin Frau Dr. Christine
Bergmann. Der Preis, der mit insgesamt DM 10.000,- dotiert
ist, wird von den Gothaer Versicherungen und der Akademie
Remscheid für beispielhafte Sponsoring-Partnerschaften
zwischen Wirtschaft und kultureller Bildung verliehen.
Die Berliner wurden für ihre Partnerschaft in dem kunst-
und kulturpädagogischen Projekt "Graffiti MAL anders"
ausgezeichnet. Jugendliche aus dem Jugendzentrum "all
eins e.V." entwarfen und sprayten 49 eindrucksvolle Berlin-Motive
zur Außengestaltung des Einkaufscenters. Die Werbegemeinschaft
finanzierte die Aktion und beteiligte sich engagiert an der
Planung und Umsetzung.
Den 2. Preis erhielten die Musik- und Kunstschule
der Stadt Remscheid und die Remscheider Wellpappenfabrik Otto
Hampel OHG für ihre kontinuierliche Kooperation zur
Förderung des Jazz-Nachwuchses im Bergischen Land. Das
Unternehmen finanziert Workshops für die 12- bis 20-jährigen
Musikerinnen und Musiker, stiftet den Preis "Der kleine
Jazz-Löwe" und richtet öffentliche Jazz-Konzerte
in seiner Produktionshalle aus.
Der 3. Platz im Wettbewerb wurde doppelt vergeben:
Die "Bau-Kinder im Salzmannbau", eine Einrichtung
des Düsseldorfer Jugendamtes, und die Firma Harz Bildtechnik
GmbH in Düsseldorf wurden für das ambitionierte
Foto-Projekt "Wie sieht's aus?" prämiert. Kinder
zwischen 8 und 13 Jahren lernten hier, dass Profi-Fotografie
mehr ist als nur ein Klick. Künstlerisch inszenierte
Selbstbilder wurden gestaltet und in großen Formaten
mitten in der prominenten Düsseldorfer Kunstszene ausgestellt.
Die gleiche Stimmenzahl und damit ebenfalls einen 3. Platz
erhielten die Mal-, Graffiti- und Skulpturenprojekte der
Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark zu den Jahresthemen
von UNICEF, die von der Volksbank Burgdorf-Celle eG
finanziell gefördert, mit Ausstellungen und Versteigerungen
sowie durch intensive Pressearbeit in der lokalen Zeitung
begleitet wurden.
Acht weitere Sponsoring-Partnerschaften erhielten eine besondere
Anerkennung. Insgesamt wurden 42 Partnerschaftsprojekte für
den bundesweiten Wettbewerb eingereicht. "Fast alle Bewerbungen
haben ein hohes Niveau", stellt Dr. Eva-Maria Oehrens,
Initiatorin von "kultur plus" und Pressesprecherin
der Akademie Remscheid, fest. "Das betrifft die Qualität
der kulturpädagogischen Arbeit ebenso wie den kooperativen
Umgang zwischen den Unternehmen und den Institutionen."
Zu beobachten sei, so Oehrens, dass die kulturelle Bildung
von der Wirtschaft zunehmend als innovativer und verlässlicher
Kommunikationspartner betrachtet wird. In Zeiten knapper werdender
öffentlicher Finanzen entwickelten sich Sponsoring und
bürgerschaftliches Engagement zum unverzichtbaren Element
nicht nur der Kunstförderung, sondern besonders auch
der kulturellen Nachwuchspflege und der Bildungsarbeit mit
Kindern und Jugendlichen.
Kontakt:
Akademie Remscheid
"kultur plus"
Küppelstein 34
D-42857 Remscheid
Fon (02191) 794-225
Fax (02191) 794-205
E-Mail: kontakt@kulturplus.de
Internet: www.kulturplus.de
Ansprechpartnerin: Dr. Eva-Maria Oehrens
"kultur plus" bei der 4.
Kulturbörse in der Handelskammer Hamburg
Mit einem Vortrag und einem
Workshop für die Besucher der 4. Kulturbörse in
der Handelskammer Hamburg stellte Eva-Maria Oehrens die bundesweite
Initiative "kultur plus" vor. Rund 100 Gäste
der Handelskammer - Kulturveranstalter, Unternehmer und Agenturen
- informierten sich über die Möglichkeiten und erfolgreiche
Beispiele, wie auch kleine und mittlere Unternehmen sich die
dialogstiftenden Wirkungen des Kultur-Sponsoring zunutze machen
können. Im Mittelpunkt, so die Leitidee von "kultur
plus", solle dabei immer die inhaltliche Kooperation
zwischen Wirtschaft und kultureller Bildung stehen. Nur wenn
es über das Finanzgeschäft hinaus zu einem gemeinsamen
Veranstaltungs- oder Fortbildungsprojekt komme, können
alle Beteiligten einen wirklichen Nutzen aus der Partnerschaft
ziehen. Vor allem die Medien seien nur dann als dritter Partner
mit im Spiel, wenn durch die Kooperation etwas wirklich Neues
mit einem eigenständigen Nachrichtenwert entsteht. Der
Workshop stieß beim Hamburger Publikum auf großes
Interesse und viel
Zustimmung. Der Vortrag von Eva-Maria Oehrens kann unter www.akademieremscheid.de,
aus dem Kapitel "Publikationen" im Volltext abgerufen
werden.
Kultursponsoring
für kleine und mittlere Unternehmen
"kultur plus - Gothaer Förderpreis" bei der "Newcome 2001"
in Stuttgart
Das
Sponsoring von Kultur ist großen Unternehmen und Konzernen
nicht allein vorbehalten. Kultursponsoring gilt neben dem
Sportsponsoring als eines der wirkungsvollsten Instrumente
von Öffentlichkeitsarbeit. Wie auch kleine und mittlere Unternehmen
es effektiv für sich nutzen können, zeigt die Initiative "kultur
plus - Das Remscheider Modell", die von der Akademie Remscheid
und den Gothaer Versicherungen getragen wird. Am 3. März 2001
stellte sich "kultur plus" auf der "Newcome
2001" in der Stuttgarter Messe vor. Die "Newcome 2001"
ist die Fachmesse für junge Unternehmen und Existenzgründer.
Sie wird vom Landesgewerbeamt und vom Wirtschaftsministerium
Baden-Württemberg ausgerichtet. Der
Vortrag von Eva-Maria Oehrens kann unter www.akademieremscheid.de,
aus dem Kapitel "Publikationen" im Volltext abgerufen
werden.
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